Innenputz

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Innenputz

Verschiedene Arten von Innenputzen

Der klassische Innenputz ist sogenannter Gipsputz, auch Haftputz genannt, der für alle Innenräume im Wohnungsbau und auch im gewerblichen Bau eingesetzt werden kann. Gipsputze sind im Innenbereich nach DIN V 18550 in Wohnbauten auch für Küchen und Bäder geeignet: Früher riet man hiervon oft ab, da in diesen Räumen mit einer häufigeren und stärkeren Feuchtigkeitsbelastung zu rechnen war. Werden die Räume jedoch korrekt gelüftet, kann auch durch Wasserdampf oder Spritzwasser feucht gewordener Gipsputz durch Trocknung problemlos wieder seiner Ausgangsfeuchte erreichen.

In besonders durch Feuchtigkeit beanspruchten Bereichen kann auch Kalkputz eingesetzt werden, eine typische Anwendung findet er in Kellerräumen von Altbauten: Hier wird der allein aus Kalkhydrat bestehende Kalkputz zur Feuchteregulierung eingesetzt, da Feuchtigkeit durch die Putzschicht hindurch verdunsten kann. Bakterien oder Schimmelpilze können auf Kalkputz nicht überleben.

Nicht nur im Innenbereich, sondern auch im Außenbereich kann sogenannter Buntsteinputz eingesetzt werden: dieser Putz erhält durch die Beimischung von farbigem Granulat einen besonderen optischen Akzent. Er kann beispielsweise zur Gestaltung von Sockelleisten, Tragesäulen im Innenraum oder Gebäudesockeln im Außenbereich eingesetzt werden. Auch die großflächige Verwendung von Buntsteinputz ist möglich, der Putz lässt sich nach entsprechender Vorbereitung an jeder Wand und jeder Mauerwerksstruktur aufbringen.


Welche Innenputze gibt es?

  • Mineralisch gebundene Innenputze
  • Gipsputze / Kalkputze
  • Zementputze
  • Lehmputze
  • Mineralische Edelputze
  • Organisch gebundene Innenputze
  • Dünnlagenputze

Für schöne und ebenmäßige Wände im Innenbereich

Auch bei den Innenputzen gibt es eine große Materialvielfalt: Im klassischen Sinne handelt es sich bei Innenputz um mineralische Putze, die von den sogenannten Dispersionsputzen abzugrenzen sind. Dispersionsputze sind im Prinzip Wandfarben, denen mineralisches Korn zugeschlagen wurde und keine Putze im eigentlichen Sinne.

Lehmputz: die natürliche Alternative

Lehmputz ist ein natürlicher Baustoff und wird bereits seit Jahrhunderten eingesetzt, beispielsweise beim Bau von Fachwerkhäusern. Er kann in allen Bereichen des Wohnbaus eingesetzt werden und reguliert effektiv die Luftfeuchtigkeit, was sich sehr positiv auf das Raumklima auswirkt. Neben dem eigentlichen Lehmputz, der aus reiner Leben Erde besteht, werden oft Zuschlagstoffe wie beispielsweise Cellulose oder Stroh verwendet. Diese verleihen dem Lehmputz eine besondere Struktur und ermöglichen die Gestaltung besondere Oberflächen. Für besondere Effekte lassen sich auch Holzfasern, Farbpigmente oder sogar Perlmutt mit verarbeiten.

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